Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet der SEFE-Konzern ein Ergebnis ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres.
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    Prognosebericht

    Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet der SEFE-Konzern ein Ergebnis ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres. Das operative Bruttoergebnis wird voraussichtlich gegenüber 2025 leicht steigen, das EBITDA und der Jahresüberschuss werden jedoch etwas niedriger erwartet. Diese Einschätzung basiert auf den folgenden Annahmen zur Entwicklung der Geschäftsfelder.

    Im Bereich Handel wird eine Ergebnissteigerung gegenüber 2025 angestrebt. Grundlage für diese Einschätzung ist die Marktstabilisierung während des Jahres, die eine höhere Risikobereitschaft und damit eine erweiterte Handelsaktivität ermöglicht. Zusätzliche Ergebnisimpulse sollen aus der Optimierung bestehender LNG-Verträge, insbesondere durch erweiterte Flexibilitätsoptionen bei Beschaffungsmengen und Absatzmärkten sowie höhere Regasifizierungskapazitäten, entstehen. Im Vertrieb werden die guten Ergebnisse von 2025 voraussichtlich leicht unterschritten. Ausschlaggebend werden hierfür sinkende Margen sein, die vom Anstieg der Absatzmengen und vom erweiterten Angebot von Strom und Biogas nur teilweise kompensiert werden können.

    Der Bereich Infrastruktur soll auch im Jahr 2026 einen wesentlichen Beitrag zu den finanziellen Leistungsindikatoren leisten. Der SEFE-Konzern will sich weiterhin auf regulierte und teilregulierte Infrastrukturaktivitäten fokussieren, um stabile Cashflows sicherzustellen, strategische Flexibilität zu wahren und einen Beitrag zur europäischen Energieversorgungssicherheit zu leisten. Die Erträge aus der Vermarktung von Speicherkapazitäten dürften hingegen aufgrund weiterhin erwarteter niedriger oder sogar invertierter saisonaler Spreads auf einem niedrigen Niveau verbleiben.

    Im Transportgeschäft sollen GASCADE und NGT den Ausbau der regulierten Wasserstoffinfrastruktur weiterführen und zur Stärkung der Gasversorgungssicherheit beitragen. Dazu gehören insbesondere Pipelineumstellungen im Rahmen des deutschen Wasserstoff-Kernnetzes und weitere Maßnahmen im Einklang mit den Vorgaben des Netzentwicklungsplans. Perspektivisch ist vorgesehen, dass GASCADE mit der Vorbereitung von CO₂-Transportkonzepten beginnen soll, um sich frühzeitig im Bereich dekarbonisierter Energiesysteme zu positionieren.

    Die SEEHG als Muttergesellschaft des SEFE-Konzerns erfüllt Holdingfunktionen und hat darüber hinaus keine operative Geschäftstätigkeit. Dividendenausschüttungen an die SEEHG sind 2026 nicht geplant. Die Gesellschaft erwartet aufgrund einer geringeren Steuerbelastung für das Geschäftsjahr 2026 ein Ergebnis, das leicht über dem Niveau des aktuellen Geschäftsjahres liegen soll.